Ihre Ideen
Wir sind immer wieder überrascht, was sich Unterstützer und Unterstützerinnen
des Esel-Projekts nicht alles einfallen lassen. Wir sind auch fasziniert davon,
daß die Freunde/innen des Projekts aus allen Altersgruppen kommen, daß sich auch viele
Kinder und Jugendliche dafür engagieren.
Kinder und Lehrer der Grundschule Regenstauf, acht Klassen 1-4,
haben mit einem Sponsorlauf 1300 für die Esel-Initiative gesammelt und gespendet.
Die 39 Schüler und Schülerinnen der aus zwei Klassen bestehenden
Grundschule Ostheim haben mit viel Puste und Trommeln 900 Euro "erjoggt" und gesammelt.
Die Vereinte Ev. Kirchengemeinde in Mühlheim an der Ruhr hat
im Juni zur Konfirmation „Yaktien" zum Preis von 10 Euro verkauft und so 1750
Euro für die Esel-Initiative gesammelt.
16 Kinder und Jugendliche der Musikschule Muri und das
gemischte Ensemble der Musikschule Merenschwand (Schweiz) haben bei einem
Konzert im Mai 2009 440 Euro für die Esel-Initiative gesammelt.
Eine Darmstädterin hat monatelang Blumensträuße aus ihrem Garten für 1 Euro
verschenkt - und uns jetzt 280 Euro Blumengeld gespendet.
Die Jahrgangsstufe 7 der Integrierten Gesamtschule Kelsterbach
hat in einer großen Schulaktion andere Jahrgangsstufen umfangreich über
Eritrea und die Situation von Frauen und Mädchen informiert. Dabei mussten
die anderen Schüler und Schülerinnen auch 20 l Wasserkanister schleppen.
Sie haben mit Kuchenverkauf, einem Flohmarkt und Aktivitäten in- und
außerhalb der Schule 1020 Euro für die Esel-Initiative gesammelt.
16 Berufsschüler der Berliner Losschmidt-Oberschule, die zusammen die Catering-Schülerfirma
"Los - Liefern ohne Stress" betreiben, haben mit ihrem Verdienst einen Esel für
eine allein erziehende Mutter gespendet.
Der Künstler Giuseppe Madonia aus Berlin hat vor Weihnachten
mehr als 20 seiner Werke an Menschen verschenkt, die im Gegenzug einen Esel spendeten.
Maria Otz-Buchner aus Ringgenberg in der Schweiz hat vor
Weihnachten zusammen mit einem Buchladen und vielen Eritreer/innen einen
Stand gemacht, auf dem Spender/innen Eselbeine, Eselköpfe, Eselbäuche etc.
aus Pappe bekommen konnte - bis eine ganze Herde zusammen war.
Die Kinder der Klasse 4a der Neuberg-Grundschule
in Dossenheim zogen mit Bauchläden voll selbst gemalter Eselpostkarten,
selbst gebackener Plätzchen, gesammelter Walnüsse und Infoblätter durch
die Nachbarschaft - und konnte so mehrere Esel spenden.
Das Kneipenkollektiv Straßenbahn in Berlin-Friedenau hat die Trinkgelder
etlicher Wochen an die Esel-Initiative gespendet.
Der Kindergarten Löwenzahn aus Oberhausen hat bei einem Eselfest Geld für
7 Esel gesammelt.
Eine Schulklasse hat Drahtesel (Fahrräder) repariert, damit Esel
für Frauen gekauft werden können.
Die 160 Schülerinnen und Schüler der Bonner Andreas-Grundschule haben mit
einem Lauf und anderen Aktionen 4.600 € für die Esel-Initiative gesammelt.
Schüler und Schülerinnen der Reinhold-Schneider
Grundschule in Freiburg
haben 600 € gesammelt: mit Kuchenverkauf in der Schule, Rasen mähen in der
Nachbarschaft, dem Verkauf selbst gebastelter Postkarten und selbst
gemachtem Popcorn, mit einer von-Haus-zu-Haus-Sammlung, einem Tag der
Offenen Tür und vielen weiteren Ideen.
Die Henry-van-Velde-Schule in Hagen hat einen Wasserparcour mit
einem Startgeld von 1 DM aufgebaut und mit dem Lauf mehrere Esel finanziert.
Die Klasse 4a von der Grundschule Alt-Lotte in Ibbenbüren hat mit
grauen Eselohren auf den Kinderköpfen beim Schuljubiläum Geld für vier Esel gesammelt.
Das Gymnasium in Frechen hat eine Unterstützergruppe für die Esel-Vergabe
in der Tsorona-Region gegründet.
Die Kommunionkinder der 3. Klasse der Maria-Stern-Schule in Würzburg haben
auf ihrem Schulfest 360 EUR für die Esel-Initiative gesammelt. Sie haben
einen Flohmarkt gemacht und dort auch selbst getöpferte kleine Esel
verkauft.
Der Kreisverband der Grünen in Altötting hat eine Altpapiersammlung
zugunsten eritreischer Frauen gemacht.
Manche wünschen sich Eselpenden als Geburtstagsgeschenk oder als
Hochzeitsgeschenk.
Eine Hamburger Künstlerin unterstützte das Projekt über ihren
Tod hinaus: Sie bat um Spenden fürs Projekt statt um Kränze.
Flohmärkte, Cafeterien bei Schulfesten, eine Weihnachtstombola
und Weihnachtsbasare.
Die Kölner Künstlerin Jutta Seifert hat bei einer Finissage eins
ihrer Werke zugunsten des Projekts versteigern lassen.
Die Stuttgarterin Doris Leitner hat eine Motorradrallye zugunsten des Esel-Projekts veranstaltet.
Mehrere Weltläden haben den Überschuß am Ende des Jahres an die
Esel-Initiative überwiesen.
Die Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH sammelte am Tag des
Wassers.
Der Chor Ohregano aus Lüneburg hat mit drei Liederabenden Geld für eine
ganze Eselherde gesammelt.
Ursula Sandkühler kauft jeden Monat zwei Exemplare des Kinderbuchs "Askalu
will einen Esel" und verschenkt sie an Leihbüchereien, Kindergärten und Schulen.
Mehrfach haben Berliner Möbelpacker nach getaner Tat einen Teil ihres
Lohns gespendet, damit Frauen in Eritrea weniger schleppen müssen.
Ole Otten, Schüler der Klasse 6c der Riesschule Ritterhude entdeckte in
einer Zeitung seiner Mutter eine kleine Anzeige der Esel-Initiative. Er
klickte sich auf die homepage - und mobilisierte daraufhin seine Familie und
seine Schule. Zum Schluss hatten er und seine SchulfreundInnen allein in der
Schule mehr als zehn Esel beisammen.
Die Schulen, die die Ausstellung zeigen, übertreffen sich
gegenseitig mit ihren Ideen und ihren Spendenergebnissen.
Die Wilhelm-Raabe-Schule in Lüneburg hat eine Projektwoche zum Thema Wasser
durchgeführt und mit Veranstaltungen und einer Projektzeitung erfolgreich
für das Eselprojekt geworben.
Die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Mann-Schule in Dietzenbach,
Klassen 6bG und 10aR, haben u.a. einen Flohmarkt veranstaltet, eine
Powerpoint-Präsentation erstellt, einen Spenden-Rap "Help us" aufgeführt
und Artikel an Jugendzeitschriften geschickt.
In der Weibelfeld-Schule in Dreieich sind eritreische SchülerInnen.
Sie haben eine Eritreerin eingeladen, über das Leben in ihrem Land und
über die eritreische Frauenunion zu berichten. SchülerInnen und Eltern
haben eritreisches Essen angeboten und Musik und Tänze aus Eritrea in
die Schule gebracht.
Die Schülerinnen und Schüler des Hardtberg-Gymnasiums in Bonn machen seit
Jahren jedes Jahr einen gesponserten Lauf fürs Eselprojekt. Die Klassen suchen
sich selbst ihre Sponsoren.
Die Klasse 6e der Geschwister Scholl Schule in Tübingen hat mit
Straßensammlungen und Kuchenverkauf in der Fußgängerzone 16 Esel gesammelt.
Die Kinder der Grundschule Wahlscheid haben bei einem Lauf 5000 EUR
"errannt". Jedes Kind musste sich selbst einen Sponsor suchen. Die Eltern
des Förderkreises haben auch in diesem wieder Weihnachtsgestecke zugunsten
des Eselprojekts gemacht. Insgesamt spendeten Kinder und Eltern der
Grundschule und des zugehörigen Kinderhorts Fledermäuse schon 103 Esel.
Die Liste wäre wahrscheinlich noch um vieles länger, wenn wir von
all Ihren Ideen und Aktionen wüßten. Oft finden wir bei den Kontoauszügen
"krumme Beträge" - und dann denken wir: Aha, da hat sich jemand eine Aktion
einfallen lassen. Aber welche, das erfahren wir leider nicht immer.